|

Kantinen-Ausstattung für professionelle Gemeinschaftsverpflegung

Von Großküchentechnik und Kühlung über Warmhaltung bis zur Self-Service-Ausgabe und Spülstraße: Eine durchdachte Kantinen-Ausstattung verbindet große Produktionsmengen mit planbaren Abläufen und einer schnellen Ausgabe. Welche Technik sinnvoll ist, richtet sich vor allem nach täglicher Essenszahl, Speiseplan, Ausgabezeit, Produktionsmodell und dem vorhandenen Platz. Kantine Ratgeber »

Self-Service für Kantinen

(13)

Spülmaschinen für Kantinen

(3)

Küchen- & Kühlausstattung

(16)

Weitere Ausstattung

(10)

Kantine einrichten: Von der Essenszahl zum Gesamtablauf planen

Professionelle **Kantinen-Ausstattung** umfasst Geräte und Arbeitsbereiche für Lagerung, Vorbereitung, Produktion, Warmhaltung, Ausgabe, Geschirrrücklauf und Reinigung. Sie wird unter anderem in Betriebskantinen, Mensen und anderen Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung eingesetzt. Anders als im klassischen À-la-carte-Restaurant entsteht die Nachfrage häufig innerhalb gut planbarer Zeitfenster. Mehrere hundert Essen können beispielsweise über den Vormittag vorbereitet werden, während die eigentliche Ausgabe hauptsächlich zwischen 11:30 und 13:30 Uhr stattfindet. Dadurch verschiebt sich die Planung. Nicht jedes Gericht muss einzeln auf Bestellung produziert werden. Stattdessen zählen Chargengrößen, Behälterlogik, Warmhaltung, Nachschub und eine Ausgabestrecke, die viele Gäste innerhalb kurzer Zeit bewältigen kann. Die wichtigste Planungsgröße ist deshalb nicht allein die Zahl der Sitzplätze, sondern die Zahl der Essen pro Ausgabezeitraum.

Produktion auf Mengen und Speiseplan abstimmen

Kantinen arbeiten häufig mit wiederkehrenden Menüs und größeren Produktionschargen. Entsprechend müssen die wichtigsten Kochgeräte auf das tägliche Volumen abgestimmt sein. können unterschiedliche Garprozesse übernehmen und mehrere GN-Behälter beziehungsweise Chargen gleichzeitig verarbeiten. Kochkessel eignen sich abhängig vom Speiseplan für größere Mengen Suppen, Saucen, Beilagen oder andere geeignete Gerichte. Kippbratpfannen können wiederum bei Produktionsprozessen mit größeren Mengen eine zentrale Rolle spielen. Welche Technik tatsächlich benötigt wird, ergibt sich aus dem Speiseplan. Eine Kantine mit hohem Anteil an Eintöpfen, Saucen und gekochten Beilagen braucht andere Kapazitäten als ein Betrieb mit stärkerem Fokus auf Ofengerichte, Gemüse, Fleischkomponenten oder frisch ausgegebene Speisen. Die Geräte sollten deshalb nicht einzeln, sondern als gemeinsame Produktionslinie dimensioniert werden.

Kapazität nach dem stärksten Ausgabefenster berechnen

Ein Tagesdurchschnitt kann bei der Planung einer Kantine irreführend sein. Entscheidend ist, wie viele Portionen innerhalb des stärksten Zeitfensters produziert, bereitgestellt und ausgegeben werden müssen. Wenn 600 Gäste hauptsächlich innerhalb von 90 Minuten essen, entstehen deutlich höhere Anforderungen an Ausgabe und Nachschub als bei derselben Tagesmenge über mehrere Stunden. Auch die Produktion muss diesen Rhythmus unterstützen. Ein Gerät kann theoretisch genügend Tageskapazität besitzen und trotzdem zu klein sein, wenn mehrere Komponenten gleichzeitig für dieselbe Ausgabewelle benötigt werden. Deshalb lohnt sich eine Betrachtung pro Speisegruppe: Wie viele Portionen müssen vorbereitet werden? In welchen Behältern werden sie produziert? Wann müssen sie fertig sein? Und wie gelangen sie anschließend zur Ausgabe? Aus dieser Mengenlogik ergibt sich eine deutlich belastbarere Gerätedimensionierung.

Quick-Check für die passende Kantinen-Ausstattung

Fünf Punkte geben eine gute Orientierung für die Planung: - **Essenszahl:** Wie viele Portionen werden täglich und innerhalb des stärksten Ausgabezeitfensters benötigt? - **Produktionsmodell:** Wird vollständig vor Ort gekocht, vorbereitet und regeneriert oder mit einer Mischform gearbeitet? - **Speiseplan:** Welche Garverfahren und Produktgruppen kommen regelmäßig in größeren Mengen vor? - **Ausgabeform:** Erfolgt die Verpflegung über Self-Service, bediente Ausgabe oder mehrere parallele Stationen? - **Geschirrrücklauf:** Welche Menge an Tabletts, Tellern, Besteck und GN-Behältern muss innerhalb kurzer Zeit gereinigt werden? Diese Faktoren zeigen, wo große Kapazitäten notwendig sind und welche Bereiche modular oder kompakter geplant werden können.

Vorbereitung und Großproduktion voneinander entlasten

Bevor gekocht wird, fallen in einer Kantine häufig große Mengen an Vorbereitungsarbeit an. Gemüse muss geschnitten, Zutaten portioniert und weitere Komponenten vorbereitet werden. können solche wiederkehrenden Arbeitsschritte bei entsprechendem Volumen unterstützen. Kartoffelschäler und -schneider oder andere Verarbeitungstechnik werden ebenfalls dort sinnvoll, wo die entsprechenden Rohwaren regelmäßig in größeren Mengen verarbeitet werden. Entscheidend ist, welche Arbeitsschritte täglich tatsächlich Personalzeit binden. Ein Spezialgerät, das nur gelegentlich eingesetzt wird, beansprucht Fläche und Budget. Wiederkehrende Vorbereitungsschritte mit hohen Mengen können dagegen geeignete Ansatzpunkte für Mechanisierung und Standardisierung sein. Auch ausreichend Arbeits- und Zwischenlagerfläche gehört zu diesem Bereich. Vorbereitete Lebensmittel müssen anschließend kontrolliert in Kühlung oder Produktion übergeben werden können.

Kühlzellen für Warenreserve und Vorproduktion einsetzen

Die größere Produktionsmenge einer Kantine führt häufig auch zu einem erhöhten Lagerbedarf. können größere Mengen an Rohwaren, vorbereiteten Komponenten und anderen kühlpflichtigen Produkten aufnehmen. Die benötigte Größe hängt unter anderem von Lieferintervallen, Speiseplan und Produktionsweise ab. Dabei ist nicht nur das reine Volumen wichtig. Die Kühlstruktur sollte so organisiert sein, dass häufig benötigte Waren schnell erreichbar sind und größere Gebinde beziehungsweise Behälter sinnvoll gelagert werden können. Auch Vorproduktion verändert den Kühlbedarf. Werden Komponenten am Vortag vorbereitet oder Produktionsschritte zeitlich voneinander getrennt, entsteht zusätzlicher Bedarf für gekühlte Zwischenlagerung. Die Wege zwischen Lager, Vorbereitung und Kochbereich sollten deshalb möglichst kurz und logisch bleiben.

Schockkühlen für zeitlich entkoppelte Produktionsmodelle mitdenken

Kantinen können je nach Produktionssystem stärker mit Vorproduktion und späterer Ausgabe arbeiten. beziehungsweise entsprechende Schnellkühltechnik können dort Bestandteil eines kontrollierten Prozesses sein, wenn produzierte Speisen schnell heruntergekühlt und anschließend für weitere Prozessschritte gelagert werden. Entscheidend ist dabei immer die gesamte Kette. Produktion, Kühlung, Lagerkapazität, spätere Regeneration und Ausgabe müssen mengenmäßig zueinander passen. Ein leistungsfähiges Einzelgerät schafft noch keinen funktionierenden Cook-and-Chill-Prozess. Auch Behältergrößen und Produktionschargen beeinflussen, welche Kapazität benötigt wird. Für reine Frischproduktion mit unmittelbarer Ausgabe kann die Priorität dagegen anders liegen. Die Technik sollte deshalb aus dem tatsächlichen Produktionsmodell und nicht aus einer möglichst umfangreichen Geräteliste abgeleitet werden.

Warmhaltung als Verbindung zwischen Küche und Ausgabe

Zwischen fertig produzierter Speise und Gast kann in der Kantine eine gewisse Zeit liegen. können dabei helfen, geeignete Speisen zwischen Produktion und Ausgabe temperaturgeführt bereitzuhalten beziehungsweise zur Ausgabestation zu transportieren. Besonders wichtig ist die Nachschublogik. Nicht zwingend die gesamte Mittagsmenge muss gleichzeitig in der Ausgabetheke liegen. Kleinere Mengen können kontinuierlich aus der Reserve nachgeführt werden. Dadurch lässt sich die Ausgabe übersichtlicher organisieren und der Inhalt einzelner Behälter bleibt weniger lange in der Ausgabestrecke. Warmhaltung sollte dabei immer an das jeweilige Gericht angepasst werden. Nicht jede Speise verträgt dieselbe Standzeit gleich gut. Die Produktionsplanung bestimmt deshalb, wann welche Charge fertiggestellt und zur Ausgabe gebracht wird.

Self-Service als eigene Produktionsstufe verstehen

Die bildet die Schnittstelle zwischen Küche und Gast. Hier entscheiden Aufbau und Kapazität darüber, wie schnell große Personengruppen durch die Ausgabe gelangen. Warme Speisen, kalte Komponenten, Getränke, Besteck und Tabletts müssen in einer nachvollziehbaren Reihenfolge angeordnet sein. Gäste sollten möglichst intuitiv erkennen, wo die Linie beginnt und wie sie sich durch die einzelnen Stationen bewegt. Ein typischer Engpass entsteht, wenn alle Gäste an derselben Stelle warten müssen. Bei höheren Essenszahlen können mehrere Ausgabeabschnitte oder parallel nutzbare Bereiche helfen, den Gästestrom zu entzerren. Auch die Menüstruktur beeinflusst die Geschwindigkeit. Je mehr individuelle Entscheidungen und Sonderstationen innerhalb einer einzigen Linie liegen, desto länger kann die durchschnittliche Durchlaufzeit werden.

Tellerspender und Tabletts direkt in den Gästefluss integrieren

Bei einer Kantine beginnt die Ausgabe häufig bereits vor der eigentlichen Speisenauswahl. Tellerspender, Serviertabletts, Besteckbehälter und weitere Komponenten gehören deshalb funktional zur Self-Service-Strecke. halten Teller am vorgesehenen Einstiegspunkt beziehungsweise an der passenden Station bereit. Tabletts müssen ebenfalls dort verfügbar sein, wo Gäste sie benötigen, ohne dass sich Rückstau am Anfang der Ausgabe bildet. Besteck kann je nach Ablauf am Beginn oder Ende der Strecke angeordnet werden. Entscheidend ist weniger eine allgemeingültige Reihenfolge als der tatsächliche Gästefluss. Alles, was Gäste suchen oder nachträglich holen müssen, erzeugt zusätzliche Bewegungen und kann den Durchsatz reduzieren. Eine klar aufgebaute Strecke erleichtert dagegen auch neuen oder wechselnden Gästen die Orientierung.

Einbautheken nach dem Speisenkonzept zusammenstellen

Einbautheken ermöglichen es, unterschiedliche Funktionsmodule innerhalb einer Kantinenausgabe miteinander zu kombinieren. Je nach Angebot können warme, gekühlte oder neutrale Bereiche benötigt werden. Dadurch lässt sich die Ausgabe stärker auf den konkreten Speiseplan und die vorhandene Fläche abstimmen. Bei der Planung zählt sowohl die Präsentationsfläche als auch die Zugänglichkeit von der Mitarbeiterseite. Behälter müssen nachgefüllt und Arbeitsbereiche gereinigt werden können, ohne den Gästestrom unnötig zu unterbrechen. Auch die Anzahl gleichzeitig präsentierter Gerichte beeinflusst die benötigte Länge. Mehr Auswahl erzeugt nicht nur zusätzliche Attraktivität, sondern auch mehr Behälter, Nachschub und möglicherweise längere Entscheidungszeiten. Sortiment und Ausgabekapazität sollten deshalb zusammenpassen.

Mehrere Stationen können den Gästestrom entzerren

Nicht jede Kantine muss als eine einzige lange Ausgabelinie aufgebaut sein. Bei größeren Besucherzahlen können getrennte Bereiche beispielsweise für Hauptgerichte, Salate, Desserts oder Getränke sinnvoll sein. Dadurch verteilen sich Gäste stärker im Raum. Entscheidend ist allerdings, dass die Wege verständlich bleiben. Zu viele einzelne Stationen können ebenfalls zu unnötigen Kreuzbewegungen führen. Das Raumkonzept sollte deshalb von den typischen Gästewegen aus gedacht werden: Eintritt, Tablett beziehungsweise Teller aufnehmen, Speisen wählen, Getränke ergänzen, bezahlen und anschließend den Sitzbereich erreichen. Eine gut organisierte Ausgabe reduziert nicht nur Wartezeiten. Sie erleichtert auch dem Personal das Nachfüllen, weil nicht jeder Transportweg mitten durch dieselbe Warteschlange führt.

Tablett- und Transportwagen für größere Mengen einsetzen

In Kantinen werden große Mengen an Tabletts, Behältern und Geschirr zwischen verschiedenen Bereichen bewegt. können diese innerbetrieblichen Wege unterstützen. Sie eignen sich beispielsweise für den Transport zwischen Küche und Ausgabe, für vorbereitete Tabletts oder für den Rücklauf, abhängig vom jeweiligen Modell und Betriebskonzept. Besonders bei längeren Wegen wird deutlich, wie relevant geeignete Transportmittel sind. Viele einzelne Handtransporte binden Personal und erhöhen die Zahl der Laufwege. Ein Wagen kann größere Mengen gebündelt bewegen. Allerdings benötigen Wagen selbst ausreichend Bewegungs- und Stellfläche. Durchgänge, Türen und Übergabepunkte sollten deshalb so geplant sein, dass beladene Wagen genutzt werden können, ohne zentrale Arbeitsbereiche zu blockieren.

GN-Behälter als gemeinsame Prozesssprache nutzen

Standardisierte Behälterformate erleichtern in der Gemeinschaftsverpflegung die Übergabe zwischen Vorbereitung, Produktion, Lagerung, Transport und Ausgabe. GN-Behälter können je nach Prozess in unterschiedlichen Stationen eingesetzt werden und reduzieren dadurch unnötiges Umfüllen. Das erleichtert gleichzeitig die Mengenplanung. Wenn klar ist, wie viele Portionen ein bestimmter Behälter durchschnittlich aufnimmt, können Produktionschargen, Warmhaltereserve und Nachfüllrhythmus besser aufeinander abgestimmt werden. Auch Deckel, Behältertiefen und benötigte Stückzahlen sollten zum Speiseplan passen. Eine einheitliche Behälterlogik wirkt zunächst wie ein Detail, kann im täglichen Kantinenbetrieb aber viele Übergaben deutlich strukturierter machen.

Edelstahlmöbel für belastbare Produktionsbereiche einsetzen

bilden Arbeits-, Ablage- und Stauraum innerhalb vieler Kantinenküchen. Gerade bei größeren Produktionsmengen braucht es ausreichend Fläche, um GN-Behälter, Bleche, Zutaten und Arbeitsgeräte zwischen einzelnen Schritten bereitzustellen. Zu wenig Arbeitsfläche führt schnell dazu, dass Geräteoberflächen oder Transportwagen als improvisierte Ablage dienen. Auch Unterbauten können helfen, häufig benötigte Arbeitsmittel direkt an einzelnen Stationen bereitzuhalten. Entscheidend ist jedoch, die Küche nicht mit Möbeln zu überfüllen. Zwischen Kochkesseln, Kippbratpfannen, Kombidämpfern und Arbeitstischen müssen ausreichend Bewegungs- und Transportflächen bleiben. Besonders mit Wagen oder größeren Behältern sind breitere Wege oft betriebsrelevanter als ein zusätzlicher Tisch.

Geschirrrücklauf vom Gast bis zur Spülstraße planen

Nach dem Essen beginnt ein zweiter großer Mengenprozess. Tabletts, Teller, Besteck, Gläser und Speisereste kommen innerhalb kurzer Zeit aus dem Gastraum zurück. Wenn dieser Rücklauf schlecht organisiert ist, kann er die gesamte Spülzone überlasten. Eine klar erkennbare Rückgabestation hilft Gästen, benutztes Geschirr geordnet abzustellen beziehungsweise in den vorgesehenen Ablauf zu übergeben. Von dort müssen Speisereste entfernt, Geschirr sortiert und die verschiedenen Teile zur passenden Spültechnik weitergeleitet werden. Wichtig ist, dass sich Rücklauf und Ausgabe möglichst nicht kreuzen. Gäste mit benutzten Tabletts sollten nicht durch den Bereich laufen müssen, in dem gleichzeitig frische Speisen ausgegeben werden. Diese Trennung unterstützt sowohl Hygiene als auch einen ruhigeren Gästefluss.

Bandtransport-Spülmaschinen für hohe Geschirrmengen dimensionieren

Bei hohen Essenszahlen zählt die Spültechnik zu den wichtigsten Kapazitätsbereichen einer Kantine. sind auf einen kontinuierlichen Geschirrdurchlauf ausgerichtet und können dort relevant sein, wo innerhalb kurzer Zeit große Mengen an Tellern und anderem Spülgut zurückkommen. Die benötigte Leistung sollte zum Peak des Geschirrrücklaufs passen. Dabei zählt nicht nur die Maschine selbst. Vorsortierung, Abräumfläche und die Bereitstellung des sauberen Geschirrs müssen denselben Durchsatz unterstützen. Eine leistungsfähige Spülmaschine hilft wenig, wenn sich davor Tabletts und Teller stauen, weil zu wenig Fläche zur Vorbereitung vorhanden ist. Ebenso braucht sauberes Geschirr nach dem Spülgang einen klaren Weg zurück zu Ausgabe beziehungsweise Lagerung.

Tablettspülmaschinen und Besteckaufbereitung als eigene Teilprozesse

Tabletts stellen aufgrund ihrer Größe andere Anforderungen an den Spülprozess als Teller oder Besteck. können deshalb bei entsprechenden Mengen eine eigene Lösung für diesen Rücklaufbereich darstellen. Auch Besteck erzeugt hohe Stückzahlen. Besteckpoliermaschinen können abhängig vom Betrieb die Aufbereitung nach dem Spülprozess ergänzen. Diese Prozesse zeigen, warum Spülen in einer Kantine nicht nur als eine einzelne Maschine gedacht werden sollte. Der gesamte Kreislauf umfasst Sammeln, Sortieren, Spülen, gegebenenfalls Polieren, Lagern und erneutes Bereitstellen. Je besser dieser Rücklauf mit der Ausgabe abgestimmt ist, desto geringer muss der Reservebestand an Geschirr sein, um den Betrieb während einer kompletten Essensphase aufrechtzuerhalten.

Abfall und Speisereste in die Rücklauflogik integrieren

Bei mehreren hundert oder tausend Mahlzeiten entstehen auch entsprechende Mengen an Speiseresten und Abfällen. Diese sollten nicht erst nachträglich in der Planung berücksichtigt werden. Mülltonnenkühler und Lösungen zur Speiseresteentsorgung können je nach Betrieb Bestandteil eines organisierten Entsorgungsbereichs sein. Entscheidend ist ein kurzer, klarer Weg vom Geschirrrücklauf zur Entsorgung, ohne dass Abfall durch saubere Produktions- oder Ausgabezonen bewegt werden muss. Auch Behältergrößen und Entleerungsintervalle richten sich nach der tatsächlichen Menge. Eine saubere Entsorgungslogik hält Rücklauf- und Spülbereiche übersichtlicher und verhindert, dass volle Behälter während der Hauptzeit zu Engstellen werden.

Reinigung größerer Flächen wirtschaftlich organisieren

Kantinen umfassen häufig nicht nur eine große Küche, sondern auch umfangreiche Ausgaben, Speiseräume und Verkehrsflächen. Die Reinigung dieser Bereiche ist entsprechend ein relevanter Arbeitsprozess. Schrubb- und Saugautomaten können bei geeigneten Flächen helfen, größere Bodenbereiche systematisch zu bearbeiten. Sanitärbedarf und Abfallsysteme ergänzen die Betriebsausstattung außerhalb der eigentlichen Küche. Entscheidend ist auch hier die tatsächliche Größe und Nutzung. Ein kleines Betriebsrestaurant hat andere Anforderungen als eine große Mensa mit mehreren hundert Sitzplätzen. Reinigungstechnik ist wirtschaftlich besonders dort interessant, wo wiederkehrende manuelle Arbeit auf größeren, frei befahrbaren Flächen reduziert werden kann.

Kantinen-Ausstattung nach Personalstruktur planen

Große Produktionsmengen bedeuten nicht automatisch, dass jeder Arbeitsschritt mit mehr Personal gelöst werden muss. Eine sinnvoll aufgebaute Kantine nutzt Technik und Arbeitsplatzorganisation, um wiederkehrende Prozesse beherrschbar zu halten. Standardisierte Behälter, klare Produktionschargen, definierte Ausgabestationen und ein strukturierter Geschirrrücklauf erleichtern auch die Einarbeitung. Geräte sollten möglichst so eingesetzt werden, dass Arbeitsabläufe reproduzierbar bleiben und nicht ausschließlich vom Erfahrungswissen einzelner Mitarbeitender abhängen. Gerade bei wechselnder Besetzung oder Krankheitsausfällen wird sichtbar, wie wichtig klare Stationen und nachvollziehbare Prozesse sind. Die Ausstattung unterstützt damit nicht nur Leistung, sondern auch organisatorische Stabilität.

Kantinen-Ausstattung wirtschaftlich priorisieren

Bei einer Neueröffnung haben zunächst die Bereiche Vorrang, die täglich den gesamten Betrieb tragen. Dazu gehören ausreichende Kühlung und Lagerung, leistungsfähige Vorbereitung und Kochtechnik, Warmhaltung, eine passende Ausgabestrecke sowie ausreichend Spülkapazität. Spezialgeräte werden dort sinnvoll, wo bestimmte Arbeitsschritte regelmäßig hohe Mengen oder viel Personalzeit erzeugen. Auch bei einer bestehenden Kantine lohnt sich zuerst eine Engpassanalyse. Lange Warteschlangen können von einer zu kleinen Ausgabe kommen, aber ebenso von langsamem Nachfüllen oder einer ungünstigen Menüstruktur. Produktionsprobleme können durch zu geringe Kochkapazität entstehen – oder durch fehlende Vorbereitung und Kühlfläche. Rückstau im Speisesaal kann wiederum auf eine zu kleine Spül- oder Rückgabestation zurückzuführen sein. Die wirtschaftlich passende Investition setzt dort an, wo die gesamte Prozesskette tatsächlich begrenzt wird.

Kantine professionell ausstatten mit GGM Gastro

Von der kleineren Betriebskantine bis zur Mensa oder größeren Gemeinschaftsverpflegung unterscheiden sich tägliche Essenszahlen, Speisepläne und Ausgabeformen erheblich. Passende Kantinen-Ausstattung orientiert sich deshalb an Portionsmenge, Produktionsmodell, Peak-Zeit, Self-Service-Struktur und Geschirrrücklauf. GGM Gastro bietet dafür Betriebsausstattung von Kombidämpfern, Kochkesseln und Kippbratpfannen über Kühlzellen, Edelstahlmöbel und Thermowagen bis zu Self-Service-Systemen, Tellerspendern, Transportwagen sowie Bandtransport- und Tablettspülmaschinen. Damit lassen sich komplette Bereiche einer Neueröffnung ebenso wie einzelne Produktions-, Ausgabe- oder Spülstationen bei Modernisierung und Kapazitätserweiterung bedarfsgerecht zusammenstellen.

Ihr Partner für Ihre Gastronomie

Profitieren Sie von Europas größtem Gastronomiebedarfshändler

Europas größter Gastronomiebedarfshändler

Weltweit über 4 Mio. zufriedene Kunden

Gratis Versand

Wir versenden kostenlos innerhalb von Europa **

Einkaufen mit Tiefpreisgarantie

Wir garantieren Ihnen auf alle Artikel den günstigsten Preis

Express Versand

Versand innerhalb von 2 Werktagen oder zum Fixtermin

15 €Gutschein¹

Newsletter! Jetzt anmelden & 15 € Gutschein¹ sichern

Erhalten Sie exklusive Rabatte, Angebote & Neuheiten direkt in Ihr Postfach.

¹Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie Ihren 15 € Gutschein per E-Mail. Der Gutschein wird ausschließlich bei der erstmaligen Anmeldung zum Newsletter ausgegeben. Einmalig einlösbar ab 100 € Bestellwert, nicht kombinierbar mit anderen Aktionen. Sie können sich jederzeit wieder abmelden.