Eventgastronomie-Ausstattung für professionelle Veranstaltungen
Von mobilen Kochstationen über Kühlung und Warmhaltung bis zu Ausschank, Ausgabe und Reinigung: Eine durchdachte Eventgastronomie-Ausstattung schafft temporäre Arbeitsbereiche, die auch bei hoher Besucherfrequenz funktional bleiben. Welche Technik benötigt wird, richtet sich vor allem nach Veranstaltungstyp, Gästezahl, Speisen- und Getränkeangebot, Standortbedingungen und den verfügbaren Anschlüssen vor Ort. Ratgeber Eventgastronomie »
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Sofort lieferbarEdelstahl Arbeitstisch - klappbar - 1000x600mm
Tragkraft: 150 kg
UVP 166,99 €
83,99 € *
99,95 € inkl. MwSt.
Art.-Nr. ATK106K
Sofort lieferbarEdelstahl Arbeitstisch - klappbar - 1200x600mm
Tragkraft: 150 kg
UVP 254,99 €
125,99 € *
149,93 € inkl. MwSt.
Art.-Nr. ATK126K
Sofort lieferbarEdelstahl Arbeitstisch - klappbar - 1800x600mm
Tragkraft: 150 kg
UVP 322,99 €
167,99 € *
199,91 € inkl. MwSt.
Art.-Nr. ATK186K
Sofort lieferbarEdelstahl Arbeitstisch - klappbar - 1600x700mm
Tragkraft: 150 kg
UVP 349,99 €
173,99 € *
207,05 € inkl. MwSt.
Art.-Nr. ATK167K
Sofort lieferbarEdelstahl Arbeitstisch - klappbar - 2000x600mm
Tragkraft: 150 kg
UVP 349,99 €
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213,00 € inkl. MwSt.
Art.-Nr. ATK206K
Sofort lieferbarEdelstahl Arbeitstisch - klappbar - 1800x700mm
Tragkraft: 150 kg
UVP 358,99 €
183,99 € *
218,95 € inkl. MwSt.
Art.-Nr. ATK187K
Sofort lieferbarEdelstahl Arbeitstisch - klappbar - 2000x700mm
Tragkraft: 150 kg
UVP 397,99 €
194,99 € *
232,04 € inkl. MwSt.
Art.-Nr. ATK207K
Sofort lieferbarEdelstahl Arbeitstisch - klappbar - 1000x700mm
Tragkraft: 150 kg
UVP 246,99 €
125,99 € *
149,93 € inkl. MwSt.
Art.-Nr. ATK107K
Sofort lieferbarEdelstahl Arbeitstisch - klappbar - 1200x700mm
Tragkraft: 150 kg
UVP 269,99 €
131,99 € *
157,07 € inkl. MwSt.
Art.-Nr. ATK127K
Sofort lieferbarEdelstahl Arbeitstisch - klappbar - 1400x600mm
Tragkraft: 150 kg
UVP 267,99 €
136,99 € *
163,02 € inkl. MwSt.
Art.-Nr. ATK146K
Sofort lieferbarEdelstahl Arbeitstisch - klappbar - 1500x600mm
Tragkraft: 150 kg
UVP 292,99 €
146,99 € *
174,92 € inkl. MwSt.
Art.-Nr. ATK156K
Sofort lieferbarEdelstahl Arbeitstisch - klappbar - 1400x700mm
Tragkraft: 150 kg
UVP 306,99 €
152,99 € *
182,06 € inkl. MwSt.
Art.-Nr. ATK147K
Sofort lieferbarEdelstahl Arbeitstisch - klappbar - 1600x600mm
Tragkraft: 150 kg
UVP 321,99 €
157,99 € *
188,01 € inkl. MwSt.
Art.-Nr. ATK166K
Sofort lieferbarEdelstahl Arbeitstisch - klappbar - 1500x700mm
Tragkraft: 150 kg
UVP 318,99 €
162,99 € *
193,96 € inkl. MwSt.
Art.-Nr. ATK157K
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Eventgastronomie planen: Vom Besucheraufkommen zum Gastro-Konzept
Professionelle Eventgastronomie-Ausstattung umfasst mobile und flexibel einsetzbare Lösungen für Zubereitung, Kühlung, Warmhaltung, Ausschank, Ausgabe, Service und Reinigung bei Veranstaltungen. Sie kommt beispielsweise dort zum Einsatz, wo gastronomische Arbeitsbereiche nur zeitweise benötigt oder für unterschiedliche Veranstaltungsformate immer wieder neu aufgebaut werden. Entscheidend ist dabei nicht allein die Gesamtzahl der Gäste. Für die Ausstattung ist vor allem relevant, wie stark sich die Nachfrage innerhalb einzelner Zeitfenster konzentriert. Bei einem Konzert können beispielsweise innerhalb einer kurzen Pause sehr viele Gäste gleichzeitig Getränke und Snacks bestellen. Bei einem Firmenfest verteilt sich die Nachfrage möglicherweise über mehrere Stunden. Ein Stadtfest arbeitet wiederum häufig mit mehreren räumlich getrennten Verkaufsstellen. Die Eventgastronomie wird deshalb vom erwarteten Peak aus geplant: Wie viele Bestellungen müssen einzelne Stationen pro Stunde verarbeiten und wie lassen sich Produktion, Nachschub und Ausgabe darauf abstimmen?
Mobile Kochstationen passend zum Angebot zusammenstellen
Je nach Veranstaltung können unterschiedliche Speisen direkt vor Ort produziert werden. Mobile Kochgeräte ermöglichen dafür flexible Arbeitsstationen, die an das jeweilige Speisenkonzept angepasst werden können. Bratplatten, Fritteusen oder andere kompakte Kochgeräte eignen sich beispielsweise für stark wiederkehrende Snackprodukte. Pizzaöfen, Grills oder Dönertechnik bilden dagegen jeweils eigene Produktionslinien. Entscheidend ist, nicht zu viele unterschiedliche Garprozesse an einer einzelnen Station zu bündeln. Ein Verkaufsstand, der gleichzeitig Pizza, Burger, Frittiertes und Grillgerichte produzieren soll, benötigt entsprechend mehr Geräte, Zutaten, Kühlfläche und Personal. Auf engem Raum entstehen dadurch schnell Kreuzwege und Engpässe. Häufig ist es effizienter, einzelne Stationen klar auf bestimmte Kernprodukte auszurichten. Mitarbeitende wiederholen dann dieselben Arbeitsschritte, die benötigten Zutaten bleiben übersichtlich und die Produktion lässt sich leichter auf hohe Stückzahlen auslegen.
Mobile Zubereitungstische schaffen strukturierte Arbeitsplätze
Auch bei Veranstaltungen braucht professionelle Produktion ausreichend Arbeitsfläche. Mobile Zubereitungstische können Vorbereitung, gekühlte Bevorratung und Arbeitsfläche direkt miteinander verbinden. Je nach Konzept lassen sich dort Zutaten für Pizza, Salate, Sandwiches oder andere Speisen produktionsnah bereithalten. Das reduziert Wege zur zentralen Lagerkühlung. Besonders bei mehreren Verkaufsstationen ist diese Trennung sinnvoll: Die große Reserve bleibt zentral gelagert, während jede Station einen Arbeitsbestand für die laufende Produktion erhält. Klappbare Arbeitstische können zusätzliche Flächen für Vorbereitung, Zwischenablage oder Ausgabe schaffen. Ihr Vorteil liegt vor allem dort, wo der Arbeitsplatz regelmäßig auf- und wieder abgebaut werden muss. Die benötigte Fläche sollte dabei nicht vollständig mit Geräten gefüllt werden. Produktion benötigt immer auch freie Bereiche für Behälter, Verpackungen und kurzfristige Übergaben.
Quick-Check für die passende Eventgastronomie-Ausstattung
Fünf Punkte helfen dabei, den tatsächlichen Bedarf einzugrenzen: - Besucherfrequenz: Wie viele Bestellungen fallen an einzelnen Stationen während der stärksten Zeitfenster an? - Angebot: Welche Speisen und Getränke bilden die umsatzstarken Kernprodukte? - Standort: Welche Strom-, Wasser-, Abwasser- und Aufstellmöglichkeiten stehen vor Ort zur Verfügung? - Stationsstruktur: Gibt es einen zentralen Gastrobereich oder mehrere räumlich getrennte Verkaufs- und Ausschankpunkte? - Mobilität: Welche Ausstattung muss regelmäßig transportiert, aufgebaut und nach Veranstaltungsende wieder demontiert werden? Diese Faktoren bestimmen, welche Technik stationär, mobil oder modular aufgebaut werden sollte.
Produktionsleistung pro Verkaufsstation planen
Bei großen Events sagt die gesamte Produktionskapazität wenig darüber aus, wie schnell einzelne Gäste tatsächlich bedient werden. Entscheidend ist die Leistung jeder Station. Wenn beispielsweise drei Verkaufsstände vorhanden sind, aber ein Standort direkt am Hauptbesucherweg deutlich stärker frequentiert wird, kann dort trotz ausreichender Gesamtkapazität eine lange Warteschlange entstehen. Die Ausstattung sollte deshalb nicht pauschal gleichmäßig verteilt werden. Stark frequentierte Standorte können mehr Kochleistung, größere Getränkereserven oder zusätzliche Ausgabepunkte benötigen. Auch die Speisekarte beeinflusst den Durchsatz. Produkte mit wenigen, wiederkehrenden Arbeitsschritten lassen sich meist schneller in hoher Stückzahl produzieren als Angebote mit vielen Varianten und individueller Zusammenstellung. Eine eventtaugliche Karte berücksichtigt deshalb neben Attraktivität immer auch die realistische Leistung pro Verkaufsstation.
Warmhaltung als Puffer zwischen Produktion und Nachfrage einsetzen
Bei Veranstaltungen lässt sich Nachfrage nicht immer sekundengenau vorhersehen. Warmhaltevitrinen und andere Warmhaltelösungen können deshalb als kontrollierter Puffer zwischen Produktion und Ausgabe dienen. Geeignete Speisen lassen sich in überschaubaren Mengen vorbereiten und während eines starken Verkaufsfensters schnell ausgeben. Chafing Dishes, Warmhalteplatten oder Suppenwärmer erfüllen je nach Speisenangebot unterschiedliche Aufgaben. Wichtig ist eine zum Produkt passende Standzeit. Nicht jede Speise eignet sich für längere Warmhaltung. Die Produktionsmenge sollte deshalb an die Verkaufsgeschwindigkeit angepasst werden: genügend Reserve für kurze Spitzen, aber keine unnötig großen Mengen, die über längere Zeit bereitgehalten werden müssen. Bei hohen Besucherzahlen kann eine gute Nachproduktionslogik wirtschaftlicher sein als eine sehr große Vorproduktion.
Mobile Buffettheken für variable Veranstaltungsformate nutzen
Nicht jede Eventgastronomie arbeitet über klassische Verkaufsstände. Firmenveranstaltungen, Empfänge, Tagungen oder größere Feiern können mit Buffet- oder Self-Service-Konzepten arbeiten. Mobile Buffettheken ermöglichen dafür flexible Ausgabebereiche, die abhängig vom Veranstaltungsformat zusammengestellt werden können. Bei der Planung zählt nicht nur die Speisenmenge, sondern auch der Gästestrom. Ein einzelnes langes Buffet kann zum Engpass werden, wenn sehr viele Gäste gleichzeitig darauf zugreifen. Mehrere kleinere Stationen oder eine Trennung von Speisen, Getränken und Desserts können den Besucherfluss entzerren. Auch Teller, Besteck, Servietten und Nachschub benötigen feste Positionen. Eine leistungsfähige Buffetstruktur führt Gäste möglichst verständlich durch die Ausgabe und ermöglicht dem Personal gleichzeitig, leere Behälter nachzufüllen, ohne ständig gegen den Besucherstrom arbeiten zu müssen.
Getränkeausschank für hohe Frequenzen auslegen
Bei vielen Veranstaltungen entstehen die höchsten Stückzahlen nicht in der Küche, sondern am Getränkeausschank. Bierkühler & Zapftechnik können für Konzepte mit hohem Fassbieranteil eigene Ausschankstationen bilden. Getränkekühlschränke und mobile Bar- beziehungsweise Getränkekühltische halten Flaschen, Dosen und weitere Getränke produktionsnah bereit. Auch hier gilt: Lagerkühlung und Arbeitskühlung erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Die zentrale Reserve kann größere Mengen aufnehmen, während der einzelne Ausschank nur den Bedarf für das nächste Verkaufsfenster benötigt. Dadurch bleibt der Arbeitsplatz übersichtlich und Getränke lassen sich schneller greifen. Bei mehreren Ausschankstellen sollte außerdem festgelegt werden, welche Produkte überall erhältlich sind und welche nur an einzelnen Stationen angeboten werden. Ein zu breites Sortiment an jedem Punkt erhöht Bestandsmenge und Nachfüllaufwand.
Mobile Kühlung als zentrale Versorgungsreserve nutzen
Große Veranstaltungsflächen benötigen häufig mehr gekühlte Vorräte, als in den einzelnen Verkaufsständen untergebracht werden können. Kühlanhänger & mobile Kühlzellen können dafür eine zentrale Warenreserve schaffen. Getränke, Zutaten oder andere kühlpflichtige Produkte lassen sich dort bevorraten und bedarfsgerecht an einzelne Stationen verteilen. Entscheidend ist der Standort. Eine große mobile Kühlung hilft wenig, wenn sie so weit vom Verkaufsbereich entfernt steht, dass jeder Nachschub lange Transportwege erzeugt. Die Wege zu stark frequentierten Stationen sollten deshalb bereits bei der Flächenplanung berücksichtigt werden. Auch die Nachfüllorganisation ist wichtig. Idealerweise werden Verkaufsstellen nicht erst versorgt, wenn Produkte vollständig ausgegangen sind. Definierte Bestandsmengen und Nachfüllintervalle helfen dabei, Unterbrechungen während starker Verkaufsphasen zu reduzieren.
Nachschub als eigene Eventlogistik organisieren
Eine Eventstation kann nur so schnell verkaufen, wie sie mit Ware versorgt wird. Getränke, Zutaten, Verpackungen, Eis und Verbrauchsmaterialien müssen deshalb kontinuierlich zwischen Reserve und Verkaufsstellen bewegt werden. Bei größeren Veranstaltungen lohnt es sich, diesen Nachschub als eigenen Arbeitsprozess zu betrachten. Mitarbeitende an einer stark frequentierten Ausgabe sollten möglichst nicht regelmäßig ihren Arbeitsplatz verlassen müssen, um Kartons oder Zutaten zu holen. Servier- & Transportwagen können dabei helfen, größere Mengen kontrolliert zwischen Lager- und Arbeitsbereichen zu bewegen. Auch die Wege sollten klar definiert sein. Nachschubpersonal, Gäste und Rücklauf von benutztem Material sollten sich möglichst wenig gegenseitig behindern.
Eis und kalte Getränke entlang der tatsächlichen Nachfrage planen
Cocktails, Longdrinks und viele alkoholfreie Getränke benötigen zusätzlich eine stabile Eisversorgung. Abhängig vom Veranstaltungskonzept können Eisproduktion und gekühlte Bevorratung deshalb einen eigenen Kapazitätsbereich bilden. Bei der Planung zählt die stärkste Verkaufsphase. Reicht Eis im Tagesdurchschnitt aus, geht aber während des Abendpeaks aus, kann der gesamte Getränkeausschank beeinträchtigt werden. Dasselbe gilt für gekühlte Getränke. Reservekapazität sollte deshalb dort vorhanden sein, wo ein Ausfall oder Nachschubproblem besonders viele Verkäufe gleichzeitig betreffen würde. Die einzelnen Ausschankstellen müssen dabei nicht die gesamte Veranstaltungsmenge lagern. Entscheidend ist ein funktionierender Nachschub aus der zentralen Reserve.
Kaffee und alkoholfreie Konzepte gezielt integrieren
Eventgastronomie besteht nicht ausschließlich aus Bier, Softdrinks und warmen Snacks. Bei Tagungen, Firmenveranstaltungen, Messen oder Abendveranstaltungen können Kaffee, Slush, Säfte oder andere Getränke relevante Umsatzbereiche bilden. Siebträgermaschinen können beispielsweise für ein stärker auf Qualität ausgerichtetes Kaffeeangebot eingesetzt werden. Saft-, Slush- und andere Getränkemaschinen bilden wiederum kompakte Stationen für spezielle Veranstaltungskonzepte. Bei der Entscheidung zählt vor allem die Nachfrage. Eine umfangreiche Kaffeestation benötigt Maschine, Mühle, Milch, Tassen oder Becher, Wasser und ausreichend Personal. Sie lohnt sich vor allem dort, wo entsprechende Mengen tatsächlich erwartet werden. Auch Zusatzangebote sollten deshalb konsequent gegen Fläche, Infrastruktur und realistischen Umsatz geprüft werden.
To-go und Verpackungen als Teil der Produktion betrachten
Bei vielen Events werden Speisen unmittelbar in die Hand des Gastes ausgegeben. To-Go & Verpackungen gehören deshalb direkt zum Produktionsarbeitsplatz. Boxen, Schalen, Becher, Servietten und Besteck sollten dort liegen, wo das Produkt fertiggestellt wird. Müssen Mitarbeitende für jede Bestellung Verpackungsmaterial aus einem anderen Bereich holen, verliert die Station unnötig Geschwindigkeit. Gleichzeitig muss nicht der gesamte Veranstaltungsvorrat unmittelbar am Verkaufsstand gelagert werden. Ein Arbeitsbestand für die aktuelle Verkaufsphase und eine organisierte Nachfüllreserve halten die Station übersichtlicher. Auch unterschiedliche Verpackungsvarianten erhöhen die Komplexität. Ein klares Sortiment mit möglichst wenigen passenden Verpackungstypen kann die Ausgabe gerade bei hoher Frequenz vereinfachen.
To-go und Verpackungen als Teil der Produktion betrachten
Bei vielen Events werden Speisen unmittelbar in die Hand des Gastes ausgegeben. To-Go & Verpackungen gehören deshalb direkt zum Produktionsarbeitsplatz. Boxen, Schalen, Becher, Servietten und Besteck sollten dort liegen, wo das Produkt fertiggestellt wird. Müssen Mitarbeitende für jede Bestellung Verpackungsmaterial aus einem anderen Bereich holen, verliert die Station unnötig Geschwindigkeit. Gleichzeitig muss nicht der gesamte Veranstaltungsvorrat unmittelbar am Verkaufsstand gelagert werden. Ein Arbeitsbestand für die aktuelle Verkaufsphase und eine organisierte Nachfüllreserve halten die Station übersichtlicher. Auch unterschiedliche Verpackungsvarianten erhöhen die Komplexität. Ein klares Sortiment mit möglichst wenigen passenden Verpackungstypen kann die Ausgabe gerade bei hoher Frequenz vereinfachen.
Kassieren darf die Produktion nicht ausbremsen
Bei einem Event gehört die Zahlungsabwicklung unmittelbar zum Durchsatz einer Verkaufsstation. Kassensysteme sollten deshalb so positioniert werden, dass Bestellung, Zahlung und Ausgabe klar aufeinander folgen. Besonders bei hoher Besucherfrequenz kann es sinnvoll sein, die Übergabe fertiger Produkte räumlich vom Bestellpunkt zu trennen. Ein Gast, der auf seine Speise wartet, sollte möglichst nicht die nächste Bestellung blockieren. Auch die Zahl der Bezahlpunkte muss zur Produktionsleistung passen. Mehr Kassen erzeugen keinen zusätzlichen Durchsatz, wenn die Küche dahinter nicht genügend Produkte fertigstellen kann. Umgekehrt kann eine leistungsfähige Produktion ausgebremst werden, wenn Bestellungen nur langsam aufgenommen werden. Produktion und Verkauf müssen deshalb auf dieselbe Kapazität abgestimmt sein.
Mobile Handwasch- und Spüllösungen früh berücksichtigen
Temporäre Gastronomie benötigt auch außerhalb einer fest eingerichteten Küche organisierte Hygiene- und Reinigungsbereiche. Mobile Handwaschbecken können dort relevant werden, wo geeignete stationäre Möglichkeiten am Einsatzort fehlen oder Arbeitsstationen räumlich voneinander getrennt aufgebaut werden. Auch mobile Spüler oder andere Spüllösungen können abhängig vom Veranstaltungskonzept eingesetzt werden. Besonders bei wiederverwendbarem Geschirr und Gläsern entsteht schnell ein eigener Rücklaufprozess. Schmutzige Ware muss gesammelt, transportiert, gereinigt und anschließend wieder an die jeweiligen Stationen verteilt werden. Dieser Kreislauf sollte möglichst nicht dieselben Wege nutzen wie frische Speisen oder sauberes Material. Je größer die Veranstaltung, desto wichtiger wird deshalb eine klare Trennung zwischen Produktions-, Gäste- und Rücklaufwegen.
Mehrweg-Geschirr und Gläser nach Umlaufgeschwindigkeit planen
Bei Veranstaltungen mit Mehrwegsystemen reicht es nicht, nur die Gesamtzahl der Gäste zu betrachten. Entscheidend ist, wie schnell Gläser, Tassen oder Teller wieder in den Umlauf gelangen. Ein Getränkestand mit hoher Frequenz kann innerhalb kurzer Zeit sehr viele Gläser benötigen. Kommt die gereinigte Ware nicht schnell genug zurück, entsteht ein Engpass unabhängig davon, wie gut der Ausschank organisiert ist. Gläser- & Geschirrkörbe unterstützen dabei Transport und Rücklauf zwischen Ausgabe und Spülbereich. Auch Polycarbonat-Geschirr beziehungsweise entsprechende Gläser können abhängig vom Veranstaltungskonzept eine robuste Lösung für bestimmte Einsatzbereiche darstellen. Bestand, Rücklaufweg und Spülleistung sollten deshalb gemeinsam geplant werden.
Infrastruktur vor der Geräteauswahl prüfen
Bei Eventgastronomie entscheidet die Infrastruktur am Veranstaltungsort unmittelbar darüber, welche Technik eingesetzt werden kann. Stromanschlüsse und verfügbare Anschlussleistung müssen zu Kochgeräten, Kühlung, Ausschank und weiterer Technik passen. Auch Wasser, Abwasser, Lüftung beziehungsweise geeignete Aufstellbedingungen können relevant sein. Mehrere leistungsstarke Geräte lassen sich nicht allein deshalb parallel betreiben, weil genügend Fläche vorhanden ist. Vor jeder Veranstaltung beziehungsweise bei der Planung eines wiederkehrenden Eventkonzepts sollte deshalb geklärt sein, welche Anschlüsse an welchem Punkt verfügbar sind. Das beeinflusst wiederum die Verteilung der einzelnen Verkaufsstationen. Technik, Produktionsmenge und Infrastruktur gehören damit von Beginn an zusammen.
Auf- und Abbau als festen Betriebsprozess standardisieren
Eventgastronomie beginnt vor dem ersten Gast und endet lange nach der letzten Bestellung. Geräte, Tische, Kühlung, Ausschanktechnik und Verbrauchsmaterial müssen transportiert, positioniert und angeschlossen werden. Nach Veranstaltungsende läuft derselbe Prozess in umgekehrter Richtung. Bei regelmäßigem Eventbetrieb lohnt sich deshalb eine standardisierte Aufbauplanung. Jede Station erhält einen definierten Aufbau, benötigte Geräte und Verbrauchsmaterialien werden fest zugeordnet und Anschlussanforderungen dokumentiert. Klappbare beziehungsweise mobile Ausstattung kann diesen Prozess erleichtern, wenn sie zur erforderlichen Leistung passt. Ein wiederholbarer Aufbau reduziert Improvisation und hilft dem Team, auch an wechselnden Veranstaltungsorten schneller arbeitsfähig zu werden.
Eventgastronomie-Ausstattung wirtschaftlich priorisieren
Bei begrenztem Budget haben zunächst die Bereiche Priorität, die bei möglichst vielen Veranstaltungen genutzt werden können. Mobile Arbeitsflächen, flexible Kochtechnik, zuverlässige Kühlung, Warmhaltung, Ausschank und eine funktionierende Ausgabe bilden häufig die Basis. Spezialgeräte für einzelne Speisen oder Veranstaltungstypen werden dort interessant, wo entsprechende Aufträge regelmäßig auftreten. Auch bestehende Eventbetriebe profitieren von einer Engpassanalyse. Lange Warteschlangen können beispielsweise an zu geringer Produktionsleistung liegen – aber ebenso an Kassieren, Verpacken oder fehlendem Nachschub. Häufige Unterbrechungen am Getränkestand können von zu kleiner Arbeitskühlung oder langen Wegen zur Reserve entstehen. Eine wirtschaftlich sinnvolle Investition verbessert deshalb den Abschnitt der Eventkette, der bei hoher Belastung tatsächlich die Gesamtleistung begrenzt.
Eventgastronomie professionell ausstatten mit GGM Gastro
Vom Firmenfest und Messebetrieb über Konzert, Festival oder Stadtveranstaltung bis zum temporären Buffetkonzept unterscheiden sich Besucherzahlen, Standortbedingungen und Produktionsanforderungen deutlich. Passende Eventgastronomie-Ausstattung orientiert sich deshalb an Spitzenfrequenz, Speisen- und Getränkeangebot, verfügbarer Infrastruktur sowie der Anzahl und Position der einzelnen Verkaufsstationen. GGM Gastro bietet dafür Betriebsausstattung von mobilen Kochgeräten, Grills und Zubereitungstischen über Warmhalte- und Buffetlösungen bis zu Getränkekühlung, Ausschanktechnik, mobilen Kühlzellen, Serviceausstattung und mobilen Hygiene- und Spüllösungen. So lassen sich einzelne Verkaufsstationen ebenso wie umfangreichere gastronomische Bereiche für wiederkehrende oder wechselnde Veranstaltungsformate bedarfsgerecht zusammenstellen.

